
Volkshochschule der Verbandsgemeinde Weißenthurm
In diesem Workshop lernen Frauen ab 16, sich zu wehren, mit ihren Ängsten anders umzugehen, eigene Stärken zu erleben und diese einzusetzen.
Seminarinhalte
Prävention:
Informationen zum Thema Gewalt gegen Frauen
Erkennen und Einschätzen von Gefahrensituationen
Selbstbehauptung:
Einsatz von Körpersprache, Gestik, Mimik und Stimme
Übungen und Rollenspiele zur Selbstbehauptung
Selbstverteidigung:
Erlernen von effektiven Techniken zur Abwehr von Angriffen
Einsatz von alltäglichen Gegenständen zur Selbstverteidigung
Verletzungspunkte am menschlichen Körper
Entspannungsübungen
Auch untrainierte oder körperlich beeinträchtigte Frauen können gerne teilnehmen. Der Spaß wird erfahrungsgemäß ebenfalls nicht zu kurz kommen.
Es kann in bequemer Alltags- oder Sportkleidung trainiert werden.
Eine Kooperation der vhs mit der Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeindeverwaltung Weißenthurm.
Kursleitung: Birgit Schlemper, Psychologische Beraterin, Frauenreferentin im Ju-Jutsu Verband RP
Zeiten: 1 Tag, am Sa., d., 27.06.2026 - 10:00 - 15:00 Uhr
Leitung: Birgit Schlemper
Nummer: 261-1208
Ort: Rheinlandhalle Konferenzraum groß, Platz Chateau-Renault 1, 56218 Mülheim-Kärlich
Preis/Kursgebühr: 25,00 €
>>> weiter Infos
Nächstrer Termin 07.11.2026
In diesem Kurs lernen Frauen und Männer sich zu wehren und mit ihren Ängsten anders umzugehen. Sie erleben eigene Stärken, um diese bei Bedarf einzusetzen.
Do. 23.04.2026, 09:00 Uhr - 17:00 Uhr
Inhalte
Schwerpunkte:
Prävention - Hintergrundinformationen zum Thema "Gewalt gegen Frauen" -
Entwicklung von vorbeugendem Denken und Handeln
Verdeutlichung von Beziehungen zwischen Tätern und Opfern Selbstbehauptung
Sensibilisierung für Körpersprache
Gestik und Mimik als Signalwirkung
Umgang mit Distanzüberschreitungen und verbalen Angriffen
Einsatz der eigenen Stimme: Wie verschaffe ich mir Aufmerksamkeit, Distanz und Gehör?
Selbstverteidigung - Verteidigungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Situationen
Vermittlung von Techniken zur Abwehr von körperlichen Angriffen
Einsatz von Hilfsmitteln zur Abwehr von Angriffen
Erläuterung der Vital- und Schockpunkte am menschlichen Körper
Wahrnehmung der eigenen Körperkraft an Schlagpolstern: Wie aktiviere ich vorhandene und verborgene Kräfte?
Art der Fortbildung: Workshop
Zielgruppe(n): Interessierte Frauen und Männer aus allen Berufsgruppen
Referentin: Birgit Schlemper, Landesfrauenreferentin im Ju-Jutsu Verband Rheinland-Pfalz e.V., geprüfte psychologische Beraterin (ALH)
Ort: Bildungscampus Koblenz, David-Roentgen-Str. 10, 56073 Koblenz
Kosten 170,00 Euro
Fortbildungspunkte
Ansprechpartner: Angela Heiner-Inkelhofen
Sekretariat - David-Roentgen-Straße 10, 56073 Koblenz
Tel: 0261 201661-19
Mail: a.heiner-inkelhofen@bbtgruppe.de
www.bildungscampus-koblenz.de
Alleine unterwegs oder gemeinsam mit Freundinnen – gerade für Mädchen können alltägliche Situationen manchmal unangenehm oder sogar bedrohlich werden. Um sie dabei zu stärken, sicherer und selbstbewusster aufzutreten, bietet das Jugendkulturzentrum Lahnstein (JUKZ) am Samstag, 14. März 2026 einen Kurs zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren an.
In kleinen Rollenspielen lernen die Teilnehmerinnen, wie sie sich in unterschiedlichen Situationen richtig verhalten können. Ziel des Angebots ist es, das Selbst- und Körperbewusstsein der Mädchen zu stärken und ihnen Handlungssicherheit zu vermitteln. Neben dem Einüben einfacher Techniken zur Abwehr verbaler und tätlicher Angriffe stehen auch Gespräche über Gewalt, eigene Grenzen und das klare Nein-Sagen im Mittelpunkt.
Angeleitet werden die Teilnehmerinnen von der erfahrenen Kursleiterin Birgit Schlemper. Sie ist Ju-Jutsu-Trainerin und Landesfrauenreferentin sowie geprüfte psychologische Beraterin und Referentin für Sozialkompetenztraining und Gewaltprävention.
Das Angebot ist eine Kooperation des JUKZ mit dem Arbeitskreis Suchtprävention Rhein-Lahn, dem Team Jugendpflege / Jugendschutz sowie der Gleichstellungsstelle Rhein-Lahn im Rahmen der Orange Days 2026.
Die Teilnahme kostet 25,00 Euro inklusive Verpflegung. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten sind über das Jugendkulturzentrum Lahnstein, Wilhelmstraße 59,
Tel.: 02621 914602 oder jukz@lahnstein.de erhältlich.
Workshop für Mädchen von 14 – 16 Jahren
Sich stark machen für die eigenen Bedürfnisse ist etwas, das viele erst erlernen müssen. Dafür wird hier der Raum geboten. Ziel ist es, jugendliche Frauen auf potenzielle Gefahren rund um das Thema Feiern aufmerksam zu machen und ihnen geeignete Tools und Tipps an die Hand zu geben.
Gespräche über Gewalt und sexuelle Belästigungen werden Themen sein. Wie mache ich deutlich, dass ich etwas nicht möchte? Und wie verteidige ich mich im Ernstfall?
Kursinhalte:
Prävention – Wie komme ich zur Feier, und wie zurück – Wirkung von Alkohol und KO-Tropfen – Erkennen und Einschätzen von Gefahrensituationen – Wahrnehmungsübungen
Selbstbehauptung – Übungen zur Körpersprache, Gestik und Mimik – Belästigungsangriffen verbal begegnen – Einsatz der Stimme
Selbstverteidigung – Befreiung aus verschiedenen Kontaktgriffen (Handgelenke fassen, Umklammerungen, Haare fassen usw.) – Schlag- und Tritttechniken an Schlagpolstern – Selbstverteidigung unter erschwerten Bedingungen
Die Kursleiterin am Samstag, Birgit Schlemper, ist Landesfrauenreferentin JJVRP, Gepr. Psychologische Beraterin (ALH) und Referentin für Sozialkompetenztraining und Gewaltprävention.
Veranstalter: Bildungs- und Gästehaus
Leitung: Birgit Schlemper, Team Haus Wasserburg
Kosten: 20,00 Euro
Beginn: Samstag 28. Februar 2026, 09:30 Uhr
Ende: Samstag 28. Februar 2026, 15:00 Uhr
Anmeldeschluss: 20.02.2026
>>> Anmeldung
www.haus-wasserburg.de
Jugendliche stehen vor der Herausforderung, in einer zunehmend individualisierten und von digitalen Medien geprägten Gesellschaft aufzuwachsen. In diesem Zusammenhang ist es mehr denn je wichtig, dass Schulen Angebote zur Persönlichkeitsbildung machen. Daher hatten die 8. Klassen des Are-Gymnasiums in der letzten Januarwoche, die Gelegenheit, ihre Sozial- und Selbstkompetenz zu trainieren.
Unter der Leitung von vier Erlebnispädagogen des „Tagewerks“ in Koblenz konnten sich die Jungen mit ihrem Konfliktverhalten in der Sporthalle am alten Standort in der Mittelstraße auseinandersetzen. Zudem wurden sie für das Erkennen verschiedener Formen von Gewalt sensibilisiert. Beim Auspowern und fairen Kämpfen hatten alle sichtlich Spaß.
Die Mädchen durchliefen in der Sporthalle in der Grafschaft mehrere Stationen: Zunächst stand Prävention/Selbstbehauptung unter der Leitung der Trainerin Birgit Schlemper auf dem Programm, gefolgt von einem Selbstverteidigungstraining mit Michaela Buhl vom TuS Ahrweiler. Abschließend gab es ein Angebot zum Thema: „Was ist zu tun, wenn es zu einem Übergriff gekommen ist?“. Die Schülerinnen erhielten dazu von Gerd Mainzer vom Weißen Ring und Rebecca Paris von der Polizei Remagen wichtige Tipps aus erster Hand.
„Es war toll, zu erfahren, wie man in den verschiedensten Situationen reagieren kann. Wie kann ich einer Konfliktsituation vorbeugen? Wie wehre ich mich? Was mache ich, wenn es zu einem Vorfall gekommen ist? Für alle Fälle wurden den Jugendlichen einfache und praktische Tipps gegeben“, befand Präventionskoordinatorin Tanja Heß. Die Workshops konnten dank der großzügigen Unterstützung des Fördervereins finanziert werden.
www.are-gymnasium.de
Dieser Tage fand unter der Leitung der erfahrenen Trainerin Birgit Schlemper ein ganztägiger Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurs für Frauen statt. Birgit Schlemper ist Psychologische Beraterin sowie Referentin für Gewaltprävention/Sozialkompetenz und langjährige Ju-Jutsu Trainerin.
Im Rahmen der Orange-The-World-Kampagne 2025 bot der Regionale Runde Tisch (RRT) gegen Gewalt gegen Frauen Koblenz diesen Kurs für Frauen aus Koblenz an. „Orange the world“ ist eine weltweite Kampagne der UN Women, die sich gegen Gewalt an Frauen einsetzt. Die Farbe Orange steht dabei für Hoffnung, Mut und eine gewaltfreie Zukunft.
Den 11 Teilnehmerinnen wurden theoretische und praktische Techniken zur Selbstbehauptung, zur körperlichen Selbstverteidigung sowie Strategien zur Stärkung des Selbstbewusstseins vermittelt. Ziel der Veranstalterinnen war es, Frauen mehr Handlungssicherheit zu geben, um sich in unangenehmen oder bedrohlichen Situationen besser schützen zu können.
Die Teilnehmerinnen waren begeistert. Die Rückmeldung der Trainerin war ebenso positiv: „Es war eine gelungene Veranstaltung mit tollen, sehr motivierten Frauen.“
Kooperationspartnerinnen des Workshops waren die Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz und die Leitstelle Kriminalprävention des Landes Rheinland-Pfalz.

Die langersehnte Ausbildung startete mit 9 Ju-Jutsukas im Dojo des JJC-Mendig.
Über 2 Wochenenden beschulte die Frauenreferentin Birgit Schlemper die TN in den Kernpunkten Prävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung.
Unterstützt von Rüdiger Schlemper vermittelten die beiden aus ihrem Erfahrungsschatz die grundlegenden Bausteine, um einen erfolgreichen Kurs durchführen zu können.
Untermalt wurde der theoretische Teil mit einem Vortrag vom Fachbereich Zentrale Prävention des Polizeipräsidium Koblenz.
Für die zukünftigen Kursleiter*innen war es ebenfalls wichtig, sich mit den unterschiedlichen Formen der Gewalt auseinander zu setzen und sich über die eigene Rolle als Kursleiter klar zu werden. Im Verlauf der Ausbildung erstellten die Teilnehmer*innen ihr eigenes Kurs-Konzept.
Am Prüfungstag stellten die TN ihr eigenes Kurs-Konzept vor und zeigten im praktischen Teil ihre ausgearbeitete Lehrprobe. So gestaltete sich der Prüfungstag wie ein weiterer Schulungstag, in denen die einzelnen Themenschwerpunkte präsentiert wurden. Eindrucksvoll demonstrierten die TN in ihren Lehrproben, dass sie das nötige Rüstzeug besitzen als Kursleiter*in Frauenselbstsicherheit Kurse, Seminare oder Workshops zu halten.












Thema: "Strake Präsenz" - Mit Strategie, Körpersprache und Stimme zum Ziel.
Der Fokus auf "Starke Präsenz" ist besonders wichtig für Frauen, um Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen zu stärken. Mit Strategien zur Körpersprache und Stimme können die Teilnehmerinnen lernen, ihre Botschaften klarer zu kommunizieren und sich in verschieden Situationen sicherer zu fühlen.
Das sind großartige Punkte! Eine aufrechte Haltung kann tatsächlich dazu beitragen, dass man größer und selbstbewusster wirkt. Ein starke und klare Stimme ist ebenfalls entscheidend, um Präsenz zu zeigen und ernstgenommen zu werden. Ein selbstsicheres Auftreten umfasst auch die richtige Mimik und Gestik, die das Gesagte unterstreichen.



In einem Kurs der Kreisvolkshochschule (KVHS) haben Frauen am „Weltfrauentag“ gelernt, sich zu wehren, mit Ihren Ängsten anders umzugehen, eigene Stärken zu erleben und diese einzusetzen.
Unter dem Motto „Nein heißt Nein!“ nahmen Frauen am „Weltfrauentag“ an einem Kursangebot der Kreisvolkshochschule in Mendig teil. Unter Anleitung der Dozentin Birgit Schlemper zählten unter anderem das Erkennen und Einschätzen von Gefahrensituationen, der Einsatz von Körpersprache, Gestik, Mimik und Stimme, Übungen und Rollenspiele zur Selbstbehauptung sowie das Erlernen von effektiven Techniken zur Abwehr von Angriffen und der Einsatz von alltäglichen Gegenständen zur Selbstverteidigung zu den Inhalten des Kurses im Dojo des JJC Mendig.
www.kvhs-mendig.de
Foto: Caroline Hamann/KVHS

"Train, Sweat, Smile“ hieß es am 08.03.2024 anlässlich des Weltfrauentages beim Ju-Jutsu Verein in Mendig.
26 Frauen ließen sich von der Landesfrauenreferentin des JJVRP e.V. Birgit Schlemper bei einem Workshop begeistern.
Techniken zur Selbstverteidigung, Raufen und Rangeln, Kräfte freisetzen an Schlagpolstern und die Verteidigung gegen einen Angreifer im Schutzanzug standen auf dem Programm.
Neugierig und motiviert ließ sich, die vom Alter bunt gemischte Frauengruppe, auf die Übungen ein und probierte sich mit vollem Eifer aus.
Es wurde gemeinsam trainiert, geschwitzt und viel gelacht.
Ein großes Dankeschön an die drei erfahrenen Kursleiter Markus, Reinhold und Thomas, die sich mit vollem Einsatz eingebracht haben.
https://www.jjvrp.de/weltfrauentag-2024






Frauen-Power! – unter diesem Motto wird auch das kommende Frauen in Bewegung Kampfkunstfestival stehen, das vom 24. bis 26. Mai 2024 in Frankfurt stattfindet.
Kampfkunstinteressierte Frauen aus ganz Deutschland werden wieder ein Wochenende lang gemeinsam trainieren, sich austauschen und die Stärke von Frauen in der Kampfkunst demonstrieren.
Mit mir trainieren wieder renommierte Top-Trainerinnen auf tollen Workshops, die Dich in Deiner Kampfkunst wirklich weiterbringen. Egal wie lange Du schon Kampfkunst trainierst – Du wirst viele Tipps und Anregungen für Dein weiteres Training erhalten.
Ein super Team von Großmeisterinnen, Weltmeisterinnen, Meisterinnen und hochgrauduierte Trainerinnen werden dich motivieren und inspirieren!
Alle Infos zum Festival sind im Anhang sowie auf der Website www.fraueninbewegung.de/frauenkampfkunstfestival/
Alle Frauen und Mädchen ab 15 Jahren, die Kampfkunst und Selbstverteidigung trainieren, Anfängerinnen und Fortgeschrittene sind herzlich willkommen.
Schule am Ried, Barbarossastraße 65,
60388 Frankfurt a. M.

25+ Jahre Frauenreferentin des JJVRP e.V.
Anlässlich des Jubiläumslehrganges begeisterte das Team Frauenselbstsicherheit mit Birgit Schlemper (JJVRP), Fatma Keckstein (HJJV), Frauke Schlichting (NJJV) und Rebecca Menth (JJVW) beim JJC-Mendig in Rheinland-Pfalz.
Frauke begann den Lehrgang mit der „Gasse als Übungsform“. Wahrnehmung, Abbau von Hemmungen beim Körperkontakt und Selbstbehauptung wurden hier in diversen Durchgängen geschult.
In Birgits Einheit wurden die 3 Phasen des "Nein sagen" vorgestellt. Die TN erlebten sich im Hoch- und Tiefstatus, setzten sich mit grenzüberschreitenden Situationen auseinander und übten sich in der Selbstbehauptung mit Körpersprache, Gestik, Mimik und vor allem mit Stimmeinsatz.
Bei Rebecca durchlebten die TN den "Rausch der Selbstverteidigung". Vom Raufen, bis zur FSV-Techniken, wurde Selbstverteidigung unter erschwerten Bedingungen trainiert. Dazu setze Rebecca Rauschbrillen ein, bzw. simulierte mit Gürtel und kleinen Flummies, die Schwierigkeit der Selbstverteidigung bei enger Kleidung und hohen Schuhen.
Fatma referierte über Stress, wie er entsteht, wie er sich auswirkt und was wir dagegen tun können.
Interessante Themen, sympathische Referentinnen und motivierte TN, so gelingt eine tolle Veranstaltung.

Workshop Selbstverteidigung zum Weltfrauentag
Anlässlich des Weltfrauentages am 08.03.2023 war der angebotene Workshop beim Judo und Ju-Jutsu Club Mendig mit 24 Frauen schnell ausgebucht. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Ju-Jutsu Verband Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Birgit Schlemper der Landesfrauenreferentin. Gemeinsam mit ihrem Trainerteam vom Judo und Ju-Jutsu Club in Mendig wurden den Frauen einfache und dennoch effektive Verteidigungstechniken und deren Anwendung gezeigt. Die Frauen trainierten diese gegen ungewolltes Festhalten, Umklammerungen und Würgeangriffe. Es wurde gerangelt, gerauft, Selbstverteidigung ausprobiert und an Schlag- und Trittpolstern trainiert.
Ein gelungener, informativer Abend mit geballter Frauen-Power, viel Schweiß, jede Menge Spaß und vermutlich ein paar blauen Flecken und einem Muskelkater am Tag danach.





Die langersehnte Ausbildung startete mit 9 Ju-Jutsukas im Dojo des JJC-Mendig.
Über 2 Wochenenden beschulte die Frauenreferentin Birgit Schlemper die TN in den Kernpunkten Prävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Die mittlerweile 25 Jahre im Amt tätige Frauenreferentin vermittelte aus ihrem Erfahrungsschatz die grundlegenden Bausteine, um einen erfolgreichen Kurs durchführen zu können.
Untermalt wurde der theoretische Teil mit einem Vortrag der Präventionsabteilung des Polizeipräsidium Koblenz.
Für die zukünftigen Kursleiter/innen war es ebenfalls wichtig, sich mit den unterschiedlichen Formen der Gewalt auseinander zu setzen und sich über die eigene Rolle als Kursleiter klar zu werden. Im Verlauf der Ausbildung erstellten die Teilnehmer/innen ihr eigenes Kurs-Konzept.
Am Prüfungstag Ende Juli, stellten die TN ihr eigenes Kurskonzept vor und zeigten im praktischen Teil ihre ausgearbeitete Lehrprobe. So gestaltete sich der Prüfungstag wie ein weiterer Schulungstag, in denen die einzelnen Themenschwerpunkte präsentiert wurden. Eindrucksvoll demonstrierten die TN in ihren Lehrproben, dass sie das nötige Rüstzeug besitzen als Kursleiter/in Frauenselbstsicherheit Kurse, Seminare oder Workshops zu halten.


Gewalt gegen Frauen wird oft bagatellisiert oder ignoriert.
Die Folge: Betroffene sprechen aus Scham und Angst nicht über das Erlebte.
Mach mit bei der Aktion "Wir brechen das Schweigen"! Hierbei ruft das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" alljährlich alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ein Zeichen zu setzen. Anlässlich des Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November bringt das Hilfetelefon das Thema dahin, wo es hingehört: auf die öffentliche Tagesordnung. Und wir helfen dabei! Macht das Thema "Gewalt gegen Frauen" unübersehbar! Weitere Infos zur Aktion findet ihr auf dieser Seite:
https.//www.hilfetelefon.de/kampagnen-aktionen/aktionen/schweigen-brechen.html
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000116016
#schweigenbrechen
Zum Weltfrauentag, am 08.03.2020, nahmen siebzehn Frauen, im Alter zwischen 14 und 64 Jahren, an einem Selbstverteidigungs-Workshop in Mendig teil.Birgit Schlemper, Landesfrauenreferentin des Ju-Jutsu Verband Rheinland-Pfalz, hatte zu dieser Veranstaltung ins Dojo (Vereinshaus) des Judo und Ju-Jutsu Clubs Mendig (JJC-Mendig) eingeladen.Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung standen auf dem Programm. Zum Thema „Gewaltprävention“ vermittelte Birgit Schlemper wissenswerte Informationen zum Thema Gewalt gegen Frauen, Täter- und Opferverhalten und verschiedene Möglichkeiten der Gewaltprävention.Im praktischen Teil übten sich die Teilnehmerinnen in der Selbstbehauptung mit Übungen zur Körpersprache, Gestik, Mimik und ihrer Stimme.Bei der Selbstverteidigung, wurde die Referentin von ihren Vereinskollegen authentisch unterstützt.Die Mädchen und Frauen erhielten einen Einblick in Verteidigungstechniken gegen unterwünschtes Anfassen, Umklammerungen, Festhalten bis hin zu Würgeangriffen und Schlägen.An Schlagpolstern spürten sie ihre eigene Körperkraft und konnten so ihre Kräfte einmal ganz anders einschätzen. Die erlernen Techniken wurden infolge an einem Angreifer im Schutzanzug mit aller Konsequenz angewendet.Zum Abschluss wurden in einem Trainingszirkel die unterschiedlichen Techniken wiederholt. Gegen Ende des Workshops waren die Teilnehmerinnen sichtlich abgekämpft aber außerordentlich zufrieden. Aufgrund der positiven Resonanz wird die Abteilung des JJC-Mendig diesen Workshop gerne noch einmal anbieten.Informationen und Kontakt zum Ju-Jutsu Training und weiteren Veranstaltungen findet man auf der Homepage des JJC-Mendig: www.jjc-mendig.de. Infos zu Selbstverteidigungskursen auf: www.nein-heisst-nein.de
am Samstag, den 13.04.2019, fand beim Judo und Ju-Jutsu Club Mendig ein Workshop „Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Frauen“ statt.
Birgit Schlemper, von der Ju-Jutsu Abteilung, referierte zu diesem Thema im vereinseigenen Dojo (Trainigsraum). Sie stellte das eindrucksvoll präsentierte „Ampelprinzip“ vor, welches die Bereiche Prävention, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung beinhaltet. So wurden unter anderem Hintergrundinformationen zum Thema Gewalt gegen Frauen, verschiedene Verhaltensweisen in Gefahrensituationen, gezieltes einsetzen der Stimme und Körpersprache, sowie einfache Techniken der Selbstverteidigung vermittelt. In lockerer Atmosphäre tauschten sich die Frauen zu verschiedenen Themenbereichen aus und trainierten das zuvor Gelernte miteinander. Gestärkt und mit neuem Wissen endete der Workshop bei Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen.
In Planung ist bereits ein Workshop für Mädchen im Teenageralter unter dem Motto "Fit für die Fete". Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstbehauptung, Ko-Tropfen und Selbstverteidigung werden unter anderem thematisiert. Infos und Kontakt unter: www.nein-heisst-nein.de
Seit 1969 wird dieser Sport in Deutschland betrieben, „die Wurzeln stammen aus Asien“, erklärt Birgit Schlemper. Sie sagt, das Training sei „an Lebenssachverhalten praxisorientiert“; selbst im Ausbildungsprogramm von Polizeibeamten ist es fester Trainingsbestandteil. Wie kommt man zu dieser besonderen Sportart? Es war purer Zufall, erzählt die Kollegin, „ich hatte nicht die Idee, Selbstverteidigung zu trainieren, ich wollte nur regelmäßig Sport machen, um fit zu bleiben“. Eine Bekannte brachte sie vor 32 Jahren dazu, sie blieb dabei. Heute lehrt und trainiert sie als Landesfrauenreferentin im Ju-Jutsu Verband Rheinland-Pfalz und ausgezeichnet mit dem 4. Dan (Meistergrad), andere Sportbegeisterte und gibt Selbstverteidigungskurse wie etwa in der Rhein-Mosel-Akademie. Sie fasziniert, dass man bei Training und Wettkampf respektvoll miteinander umgeht. Nahezu alle im Ju-Jutsu enthaltenen Elemente stammen aus Sportarten, die sich mit speziellen Gebieten der Selbstverteidigung auseinander gesetzt und diese perfektioniert haben. Neben den Grundelementen Bewegungsformen, Falltechniken, Abwehrtechniken, Schlägen, Tritten und Stößen sind ebenso Wurf-, Hebel-, Würge- und Bodentechniken der unterschiedlichsten Form im Ju-Jutsu enthalten. Hinzu kommen die für das Ju-Jutsu speziell entwickelten Festhalte-, Aufhebe-, Transport- und Nothilfetechniken. Bei Wettkämpfen sind daher auch bestimmte Techniken nicht erlaubt, um Verletzungen zu vermeiden. Ebenfalls gehören ohne den Einsatz körperlicher Gewalt auch Grundlagen der Konfliktbewältigung und Selbstbehauptung zum Ju-
Jutsu.Ju-Jutsu – kein Kampfsport?
Eine grundlegende Philosophie des Ju-Jutsu ist es, beherrscht und defensiv zu bleiben, niemals selber anzugreifen – hier unterscheidet sich die Selbstverteidigung vom Kampfsport – man muss hart trainieren, Disziplin bewahren, das Gegenüber respektieren und traditionelle Regeln einhalten. Das Training im JJC Mendig beginnt mit einer meditativen Begrüßung. Alle Teilnehmer wärmen ihre Muskulatur auf, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Dann folgen kämpferische und spielerische Elemente, welche Kondition und Koordination trainieren.
Technik statt Kraft
Bei der Konfrontation mit einem Gegner, sind Aufmerksamkeit und lang einstudierte, intuitive Technik das eigentliche Erfolgsrezept. „Mit Kraft wird es kaum gelingen“, einen Gegner erfolgreich zu bezwingen. Die eigene Körperstatur ist dabei sekundär, man muss kein Muskelprotz sein im Ju-Jutsu, denn mit der richtigen Technik nutzt man neben der eigenen auch zusätzlich die Kraft und Energie des Gegners, um ihm „eine ungewollt, fremdkontrollierte Begegnung mit der Matte zu verschaffen.“ Bei körperlichen Konfrontationen sind Schreie manchmal hilfreich. „Beim Schreien, muss man atmen und kann so gebündelte Energie freisetzen“, erklärt Birgit Schlemper. „Man höre sich selbst, erschrecke den Angreifer, mache andere aufmerksam.“ Zusätzlich verlässt man so seine Opferrolle. Bei ihren Fortbildungskursen geht es demzufolge auch primär darum, in situativen Rollenspielen Selbstbewusstsein zu vermitteln, Unsicherheiten zu überwinden, sich alleine nur zuzutrauen, sich auch in der realen Welt einmal verteidigen zu können – wenn es denn notwendig sein sollte. Aber auch selbstsicheres Auftreten kann alleine schon dazu führen, eine prekäre Situation zu deeskalieren.
Jeder findet im Ju-Jutsu seinen „sanften Griff“
Wollen Sie Ju-Jutsu nun nicht auch einmal ausprobieren? Körperliche Voraussetzungen aber auch Beeinträchtigungen spielen wie gesagt keine Rolle. Kinder, Jugendliche oder Senioren, alle trainieren so mit, wie sie dazu in der Lage sind, „wir nehmen auf jeden Rücksicht“ sagt die Ju-Jutsu-Trainerin. Ihr Verein, der JJC Mendig, trainiert dienstags und donnerstags im eigenen Dojo (Trainingsraum), welchen er sich mit der Judo-Abteilung teilt. Wer darüber hinaus Lust hat, sich schon einmal auszupowern, kann bei Musik vorab am „Fit-Boxen“ teilnehmen. Informieren können Sie sich bei Bedarf am Empfang der RFM, unter www.jjc-mendig.de oder beim Landesverband (www.jjv-rp.de) – dort ist Birgit Schlemper im Vorstand aktiv.
Die erste Hürde war bereits genommen: Ende des Jahres 2006 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz gegen Stalking – das beharrliche Nachstellen – beschlossen. Am 16.02.07 hat auch der Bundesrat dem Gesetz zugestimmt. Es fehlt zwar noch die Prüfung und Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten, aber darin sehen die Experten kein Problem mehr. Mit dem neuen Straftatbestand Stalking (Nachstellen) im § 238 des Strafgesetzbuches (StGB) wurde endlich einer von vielen Opfern lange erwarteten und vor allem vom WEISSEN RING geforderten gesetzlichen Regelung entsprochen.
Wer einem Menschen unbefugt nachstellt, indem er beharrlich seine räumliche Nähe aufsucht, Kontakt herzustellen versucht, ob mit Telekommunikationsmitteln oder auch über Dritte, Bestellungen von Waren oder Dienstleistungen aufgibt, ihn bedroht oder anderweitig in seiner Lebensgestaltung schwerwiegend beeinträchtigt, muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren rechnen.
Geht das Stalking so weit, dass die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitschädigung eintritt, erhöht sich das Strafmass auf bis zu 5 Jahre. Beim Tod des Opfers oder einer nahe stehenden Person können bis zu 10 Jahre verhängt werden. In die Strafprozessordnung (STPO) wird auch eine spezielle Form der Untersuchungshaft aufgenommen. Ist ein Beschuldigter wiederholt des Stalkings verdächtigt, kann er allein schon deshalb in Untersuchungshaft genommen werden. Insbesondere der WEISSE RING begrüßt, dass die Stalking-Opfer damit die Möglichkeit erhalten, bereits zu einem frühen Zeitpunkt effektiveren Schutz durch die Mittel des Strafrechts zu bekommen, denn bisher war das Nachstellen nicht in allen seinen Facetten strafrechtlich erfasst.
Die Formen des Stalking sind vielfältig. Viele Opfer werden von ihren Verfolgern rund um die Uhr mit Telefonterror überzogen. In anderen Fällen bombardiert der Täter das Opfer ständig mit eMails oder bestellt bei Versandhäusern Waren in dessen Namen. 80 % der Verfolgten sind weiblich und es sind bei weitem nicht nur Prominente. Bei den Tätern handelt es sich oftmals um verschmähte Liebhaber, die aus einer Mischung aus Fanatismus und Eifersucht handeln. Anfangs war man der Auffassung, dass das erst 2002 erlassene Gewaltschutzgesetz zum Schutz vor Stalking ausreiche, doch das erwies sich bereits kurze Zeit nach der Einführung als Irrtum. Das Bundeskriminalamt (BKA) und die LKA waren übereinstimmend der Ansicht, Stalking werde in Deutschland nicht ausreichend oder zu spät verfolgt. Also wurde das Gesetz gegen Stalking geschaffen.
Dietrich Brandhorst

Endlich ist es geschafft! Seit dem 01.01.02 gilt das neue Gewaltschutzgesetz. Nach diesem Gesetz ist es möglich, bei häuslichen Gewalttaten wirksame Schutzanord-nungen gegen den Täter zu treffen, in dem er z. B. zeitlich befristet aus der Wohnung gewiesen wird, ihm verboten wird, sich der Wohnung oder der Betroffenen zu nähern, sie anzurufen (Telefonterror) oder sie anders zu belästigen.
Jeder weiß, das beste Gesetz nutzt nichts, wenn es in der Praxis nicht oder nicht richtig angewendet wird. Dabei ist zum Schutz der Opfer ein schnelles Eingreifen der Polizei bei häuslichen Gewalttaten unabdingbar. Einige Bundesländer haben bereits ihre Polizeigesetze entsprechend geändert oder sind dabei, dies zu tun, um die Wohnungsverweisung durch die Polizei ausdrücklich zu regeln. Ein gutes Funktionieren der gesetzlichen Regelungen in der Praxis erfordert entsprechende Aus- und Fortbildungsmaßnahmen bei der Polizei, bei der Justiz, bei den Frauenberatungsstellen und bei den Frauenhäusern. Diese sind inzwischen angelaufen bzw. werden in Kürze anlaufen.
Leider gibt es aber auch Länder, die ihre Polizeigesetze – aus welchen Gründen auch immer – nicht ändern wollen. An diese appellierte die Bundesjustizministerin, von den bestehenden polizeirechtlichen Möglichkeiten Gebrauch zu machen und bei häuslichen Gewalttaten verstärkt Wohnungsverweisungen auszusprechen. Die endgültige Entscheidung über wirksame Gewaltschutzmaßnahmen treffen selbstverständlich die Zivilgerichte, ggf. auch im Eilverfahren. Übrigens ist die Verweisung des Täters nicht mehr auf die eheliche Wohnung beschränkt, sonder gilt für alle auf Dauer angelegten häuslichen Gemeinschaften.
Doch die Wohnungszuweisung an die Frau allein ist wirkungslos. Als flankierende Maßnahme müssen die Opfer auf die Beratungsangebote hingewiesen werden. Die Polizeibeamten sollten ihnen nahe legen, die Angebote auch anzunehmen. Es wäre schön, wenn die Anschrift des Opfers der jeweiligen Beratungsstelle weiter gegeben würde. In Nordrhein-Westfalen wurde das im Polizeigesetz – im Dezember 2001 verabschiedet – bereits entsprechend umgesetzt.
In Baden-Württemberg läuft seit Mitte 2001 in 65 Kommunen ein zweijähjriger Modellversuch. In Reutlingen z. B. ist das Modell mit intensiver Beratung gekoppelt. 14 Schlägern zeigte die Polizei dort in den ersten 5 Monaten die Rote Karte, zunächst für 24 Stunden. In dem Beratungsgespräch wird u. a. auch geklärt, ob das Opfer eine Verlängerung des Platzverweises über die ersten 24 Stunden hinaus wünscht.
Weil der Weg heraus aus der Gewalt, die oft schon seit Jahren andauert, sehr schwer ist, ist die Beratung und Unterstützung so dringend und umfassend notwendig. Bitte erkundigt euch, ob und wie das neue Gewaltschutzgesetz in eurem Bundesland umgesetzt worden ist und bezieht diese Neuerungen in eure dienstliche Tätigkeit bzw. Beratung bei den Frauen-SV-Kursen mit ein.
Dietrich Brandhorst - Unter Verwendung von Auszügen aus der Zeitschrift „direkt“ des WEISSEN RING